Design am Oberrhein-Award – Preisträger stehen fest

 

Interreg-Projekt Design am Oberrhein / Design Rhin Supérieur

vergibt erstmalig den „Design am Oberrhein – Award 2013"


Das Interreg-Projekt „Design am Oberrhein“ hat 2012 zum ersten Mal den Design am Oberrhein Award ausgeschrieben und im Februar 2013 in Lorentzen, Frankreich die Gewinner in einer Jurysitzung ernannt. Die Aufgabenstellung bestand in der Entwicklung einer CI für das grenzüberschreitende Vernetzungsprojekt. Teilnehmen konnten Studierende und Absolventen der Fachbereiche Produkt-, Grafik- und Kommunikationsdesign, Innen-/Architektur, Szenografie, Mediadesign mit Wohnsitz in Frankreich, Deutschland oder der Schweiz.

 

Die Oberrhein-Region ist ein Wirtschaftsraum mit sechs Millionen Menschen, einer Wirtschaftskraft von 170 Milliarden Euro und mit einer florierenden Kreativwirtschaft, deren wichtigsten Sektor die Design-Wirtschaft bildet. Bei der Beurteilung der Einreichungen prüfte die Experten-Jury der Projektpartner, ob der Designstandort Oberrhein überzeugend als urbane Metropolregion visualisiert wird. Eine Corporate Identity für das Unterfangen „Design am Oberrhein“ soll den Oberrhein über diese Region hinaus als international relevanten Designstandort kommunizieren und erfolgreich als Brand bekannt machen. Die CI muss interkulturell, in Deutschland, Frankreich und der Schweiz verständlich sein.

 

1. Preis (einwöchiger Vitra Design Museum Design-Workshop Domaine de Boisbuchet, Frankreich):

Noémie Thirion

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Das Corporate Design greift den Oberrhein als Gebiet auf und unterstreicht mit der Dreifarbigkeit die beteiligten Länder Frankreich, Schweiz und Deutschland. Die dynamische Schraffur betont den Vernetzungsgedanken. Die Gestaltungsqualität der Arbeit ist herausragend; die Kampagne überzeugt durch einen hohen Wiedererkennungswert und hat das Potential, den Designstandort Oberrhein als internationale Marke bekannt zu machen.

 

2. Preis (Praktikum beim Designmagazin INFORM): Amélie Le Cocq / Amandine Boucher / Xavier Schoebel

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Der Entwurf enthält neben Logos für das Projekt und seine Partner Vorschläge für die Gestal-tung der Projektwebsite, von Werbemitteln und Flyern. Das originelle Grafikdesign betont die Diversität der Projektpartner und bietet einen ikonographischen Baukasten, um die Aktivitäten der unterschiedlichen Akteure am Designstandort Oberrhein zu visualisieren.

 

3. Preis (Eames Elephant): Chloé Degaille / Alexandre Nghiem-Phu

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Das Motiv der Überlagerung und Komplementarität veranschaulicht benachbarte Kulturen, die sich durchdringen und verweben, Grenzen verschwimmen lassen und so neue Perspektiven eröffnen und neue Dinge entstehen lassen. Die sprachliche Diversität wird als Farbauszug eines Bildes dargestellt, das ohne den anderen Auszug nicht vollständig ist. Eine schöne Metapher für die Oberrheinregion, in der deutsch und französisch gesprochen wird. Besonders lobenswert ist die detaillierte und professionelle Ausarbeitung des CI-Entwurfs. Das medienübergreifende Konzept zur Verwendung eines Satzes von Farbfiltern kann für die Website, in Projektvideos, in Ausstellungsszenografien und auf gedruckten Werbemitteln eingesetzt werden.

 

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